K. Sieckmeyer © Uruk-Warka-Sammlung, DAI Orient-Abteilung
Sonderforschungsbereich
Materiale Textkulturen
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Aktuelles

The Materiality of Rulership and Administration

At the end of March, subprojects B09 (Bamboo and Wood as Writing Materials in Early China) and B10 (Rolls for the King) welcomed researchers – albeit virtually – to a two-day workshop: Keeping Record: The Materiality of Rulership and Administration in the Pre-Modern World (24–25 March 2022). Please click here for the workshop report by Abby Armstrong.

Muster erkennen: Schriftlichtragende Artefakte aus Ägypten

Die Frage nach Mustern in Layout und Layoutelementen schrifttragender Artefakte aus (dem Alten) Ägypten stand im Zentrum des interdisziplinären Workshops „Materiality, Layout and Formulas: Detecting Patterns in Written Artifacts from Egypt“, der vom 10. bis 12. März 2022 an der Universität Heidelberg stattfand. Organisiert wurde er von gleich drei Teilprojekten des SFB. Zum Workshop-Bericht von Anett Rózsa gelangen Sie hier.

Bild und Text auf römischen Mosaiken – 35. MTK-Band erschienen

Mit der Kombination von Bild und Text in römischen Mosaiken beschäftigt sich ein neu erschienener Band der Reihe „Materiale Textkulturen“ des SFB. Hierin legt die Autorin Claudia Schmieder eine umfassende medienwissenschaftliche Analyse der komplexen medialen Konfiguration dieser Kunstwerke vor. Der Band mit dem Titel „Bild und Text auf römischen Mosaiken – Intermediale Kommunikationsstrategien im Kontext der Wohnkultur des 3.–5. Jahrhunderts“ ist auf den Webseiten des De Gruyter Verlags im open access abrufbar.

VERÖFFENTLICHUNGEN IN AKTUELLEM FORSCHUNGSMAGAZIN

In der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins RUPERTO CAROLA der Universität Heidelberg zum Schwerpunktthema "Raum & Zeit" spricht Prof. Dr. Jonas Grethlein, Leiter des Teilprojekts C08 des SFB, gemeinsam mit der Mathematikerin Prof. Dr. Anna Wienhard über Raum und Zeit als eng miteinander verbundene Kategorien und über das unterschiedliche Verständnis von Geometrie und Geschichte(n) in Antike und Gegenwart ("Von der Dynamik der Systeme. An den Grenzen des Unbekannten"). In derselben Ausgabe erschienen sind ein Beitrag von SFB-Mitglied Prof. Dr. Romedio Schmitz-Esser zum Thema Absenz und Präsenthaltung in der europäischen Vormoderne ("Auf Abstand zusammen. Das Mittelalter als Modell) sowie von Thomas Schmitt, Professor am Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH), zum Thema "Streitwert Kulturerbe. Aus dem Speicher- ins Funktionsgedächtnis".

Dauerhafte Präsenz – Artefakte und ihre Künstlerinschriften

„Signaturentragende Artefakte. Schriften, Materialien, Praktiken im transkulturellen Vergleich“ lautete der Titel eines Kolloquiums, das am 11. und 12. März an der Universität Heidelberg stattfand. Im Zentrum der vom SFB 933 „Materiale Textkulturen“ organisierten Veranstaltung standen dabei Artefakte, die Künstlerinschriften tragen. Ziel war es, das Verhältnis von Material, Funktion und Gebrauch eines Artefakts zu der Schrift und die damit verbundene Präsenz seines Produzenten aus fächerübergreifender, transepochaler und gattungsübergreifender Perspektive zu erhellen. Zum Tagungsbericht von Mandy Telle gelangen Sie hier.

W2-Startup-Professur für „Kulturelles Erbe“ ausgeschrieben

An der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg / Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH) ist zum 01.04.2023 eine W2-Startup-Professur für „Kulturelles Erbe“ (w/m/d) befristet für 6 Jahre ohne Tenure Track zu besetzen. Die Professur dient der Fortführung und weiteren Etablierung der im SFB 933 „Materiale Textkulturen“ entwickelten Forschungen auch über das Ende des SFB im Jahr 2023 hinaus. Die Professur ist strukturell und inhaltlich dem 2013 an der Universität Heidelberg gegründeten Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH) zugeordnet und soll Forschung und Lehre im Bereich des Kulturellen Erbes und seiner Transformation(en) profilieren. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

ONLINE-AUSSTELLUNG ZUR HEBRÄISCHEN BUCHKULTUR

Die neue Online-Ausstellung „Versunkene Schätze: Die hebräische Buchkultur des mittelalterlichen Judentums in Westeuropa“ zeigt Bücher und Schriften des mittelalterlichen aschkenasischen Judentums mit einem Schwerpunkt auf Bibelhandschriften. Die Schriftzeugnisse belegen, welche besondere Rolle Geschriebenes in der jüdischen Kultur des Mittelalters spielte. Entwickelt wurde die Online-Ausstellung von Prof. Dr. Hanna Liss, Leiterin des SFB-Teilprojekts B04 „Der Masoretische Text der Hebräischen Bibel in seinen unterschiedlichen materialen Gestaltungen in Westeuropa im 12. und 13. Jh.“.
Zur Ausstellung gelangen Sie hier: https://buchkultur.ausstellung.corpusmasoreticum.de

Themenfelder

Der SFB 933 organisiert seine interdisziplinäre Arbeit über Teilprojektgrenzen hinweg in Themenfeldern. Insgesamt beruhen sie auf der praxeologisch orientierten Artefaktanalyse, die auf der Untersuchung von Materialität, Topologie und Präsenz sowie der Rekonstruktion von Praxeographien aufbaut. Die Themenfelder liegen quer zu den Bereichen drei Bereichen A 'Sozialer Raum', B 'Soziale Felder' und C 'Reflexion (Metatexte)' und sind einerseits auf die Vergleichbarkeit verschiedener Zeiten und Räume hinsichtlich abgrenzbarer Felder sozialer Praxis gerichtet (kultisch-religiös, szientifisch-epistemisch, politisch-administrativ), andererseits dienen sie der thesenförmigen Verdichtung von Theorie und Methoden des SFB 933.

 

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Zielsetzung und Leitlinien

Der SFB 933 untersucht Dinge, auf denen etwas geschrieben steht: Säulen, Stelen, Portale, Grabsteine, Tontafeln, Tonscherben, Amulette, Rollen, Papyri, Pergamentcodices etc. Wie und unter welchen Bedingungen wurden diese hergestellt? In welchem räumlichen Arrangement befanden sie sich? Wer hatte Zugang zu ihnen? Was wurde mit ihnen gemacht bzw. welchen Handlungen wurden an ihnen vollzogen? Diese und andere Fragen stellen die beteiligten Forscherinnen und Forscher des SFB an die Artefakte.Weiterlesen

Publikationen

MTK-Reihe

Die MTK-Reihe „Materiale Textkulturen“ ist das Publikationsorgan des Sonderforschungsbereichs. In der Reihe erscheinen Sammelbände und Monographien, die sich den zentralen Forschungsschwerpunkten des SFB widmen, also die Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften erforschen. Alle Bände sind frei zugänglich und können hier eingesehen werden.

5300 Jahre Schrift

Der im Verlag das Wunderhorn erschienene Band stellt in 50 Beiträgen 50 Schriftträger vor, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser – darunter mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, römische Tempelinschriften, altägyptische Totenbücher oder auch Street Art und Hypertext. Die Webseite zum Buchfinden Sie hier.

Arbeitsplatz Wissenschaft