Universität Heidelberg Deutsche Forschungsgemeinschaft Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft
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Materiale Textkulturen
Materialität und Präsenz des Geschriebenen
in non-typographischen Gesellschaften
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Heidelberger Schriftstücke

Sammlung und Forschung
Veranstaltungsreihe 2018

 

 

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Berichte

zu den Berichten

Eine Frage der Form

Bericht über die Tagung „The Roll in Western Europe in the Late Middle Ages“, Universität Heidelberg, SFB 933 „Materiale Textkulturen“, TP B10 „Rollen im Dienst des Königs“, 28.–29. September 2017 [mehr]

Wissenschaft und Wikipedia. Der Heidelberger Altgermanist Professor Ludger Lieb über Potenziale und Grenzen der Wikipedia für die Geisteswissenschaften

Vom 10. bis 11. November 2017 fand in der Handschriftensammlung der Universitätsbibliothek Heidelberg eine Schreibwerkstatt der Wikimedia Deutschland e.V. Initiative Galleries, Libraries, Archives and Museums (GLAM on tour) statt. In Kooperation mit der UB Heidelberg und dem SFB 933 trafen sich Wikipedianerinnen und Wikipedianer mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der UB und der Uni Heidelberg. Gemeinsam arbeiteten sie daran, wie das Wissen der berühmten Handschriftenabteilung der UB Heidelberg in die Wikipedia gebracht werden kann. Am Abend des ersten Tages hielt der Sprecher des SFB 933, Professor Ludger Lieb, einen ins Grundsätzliche zielenden Vortrag über das Verhältnis von Universität und Wikipedia. [mehr]

Das Gedächtnis der Universität

Am 11. Januar hatte die Veranstaltungsreihe „Heidelberger Schriftstücke“ ihren Auftakt im Universitätsarchiv. Der Leiter des Archivs, Ingo Runde, eröffnete die Stunde im Archiv mit Zahlen und Ereignissen aus dessen Geschichte. Seine Kollegin Heike Hawicks präsentierte Ergebnisse einer Studie des Archivs zur Verwendung von Papier und Pergament im ausgehenden Mittelalter. Im Anschluss zeigte Herr Runde ausgewählte Dokumente des Archivs. [mehr]

Prachtvolle Manuskripte, unsichtbare Tintenflecke, legendäre Raben – Eine Reise nach Mitteldeutschland

Eine Gruppe von 25 Heidelberger Studierenden und Dozenten erkundete im Rahmen der interdisziplinären Exkursion „Mittelalterliche Handschriften, Schätze, Dome und Burgen“ vom 23. bis zum 26. Juni 2017 Bibliotheken und Kulturdenkmäler in Leipzig, Erfurt, Naumburg, Merseburg, Gotha und Eisenach. Die Gruppe setzte sich aus den Bereichen der Heidelberger Fächer Germanistik, Kunstgeschichte und Mittellatein zusammen. Die Exkursion wurde von Ludger Lieb (Germanistische Mediävistik), Tobias Frese (Mittelalterliche Kunstgeschichte) und Tino Licht (Mittellatein) geleitet. [mehr]

 

Aktuelle Stellenausschreibung

Die aktuellen Stellenausschreibungen finden Sie hier.

 

Veröffentlichungen

Die Magie der Schrift - Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 3/2016

Das vorliegende Sonderheft "Die
Magie der Schrift"
ist in Kooperation mit dem SFB 933 "Materiale Textkulturen" der Deutschen Forschungsgemeinschaft entstanden.

 

 

 

zum Blog des SFB933 auf hypotheses.org

 

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Zielsetzung und Leitideen des Sonderforschungsbereichs

Der SFB 933 untersucht Dinge, auf denen etwas geschrieben steht: Säulen, Stelen, Portale, Grabsteine, Tontafeln, Tonscherben, Amulette, Rollen, Papyri, Pergamentcodices etc. Das Interesse richtet sich dabei auf die spezifische materiale Beschaffenheit und die dadurch evozierte Präsenz der beschrifteten Artefakte und des Geschriebenen selbst. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher stellen eine Vielzahl von Fragen an diese Artefakte: Wie und unter welchen Bedingungen wurden sie hergestellt? In welchem räumlichen Arrangement befanden sie sich? Wer hatte Zugang zu ihnen? Was wurde mit ihnen gemacht bzw. welchen Handlungen wurden an ihnen vollzogen? Welche Handlungen lösten sie aus? Der Leitgedanke ist, dass Schrift, Schriftträger und darauf bezogene Praktiken eine unlösbare wechselseitige Verbindung eingehen, deren Berücksichtigung für das Verständnis der überlieferten Texte und ihrer kulturellen Umgebung hohe Erklärungskraft besitzt.

Der SFB wählt seine Untersuchungsobjekte ausschließlich aus solchen Kulturen, in denen keine Verfahren der massenhaften Produktion von Geschriebenem verfügbar oder verbreitet waren oder sind.Weiterlesen

Beitrag im Campus Report der Universität Heidelberg

Veröffentlichungen

5300 Jahre Schrift

In 50 Beiträgen werden 50 Schriftträger vorgestellt, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser.

Der im Verlag das Wunderhorn erschienene Band behandelt u.a. Mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, altägyptische Totenbücher, klassisch-griechische Vasenmalereien, römische Tempelinschriften und Graffiti, mittelalterliche Prachtbibeln, Reliquienkästchen und Teufelspakte, Musikvideos, Street Art und Hypertext. Die Webseite zum Buch finden Sie hier.

Publikationsreihe "Materiale Textkulturen"

Die Reihe Materiale Textkulturen ist das Publikationsorgan des Sonderforschungs- bereichs 933. In der Reihe erscheinen Sammelbände und Monographien, die sich den Forschungs-schwerpunkten des SFB widmen, also die Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften erforschen.

Alle Bände der MTK-Reihe sind auch im open access abrufbar. Sie finden Die Bände hier bei DeGruyter

 

Themenfelder

Der SFB 933 organisiert seine interdisziplinäre Arbeit über Teilprojektgrenzen hinweg in Themenfeldern. Insgesamt beruhen sie auf der praxeologisch orientierten Artefaktanalyse, die auf der Untersuchung von Materialität, Topologie und Präsenz sowie der Rekonstruktion von Praxeographien aufbaut. Die Themenfelder liegen quer zu den Bereichen drei Bereichen A 'Sozialer Raum', B 'Soziale Felder' und C 'Reflexion (Metatexte)' und sind einerseits auf die Vergleichbarkeit verschiedener Zeiten und Räume hinsichtlich abgrenzbarer Felder sozialer Praxis gerichtet (kultisch-religiös, szientifisch-epistemisch, politisch-administrativ), andererseits dienen sie der thesenförmigen Verdichtung von Theorie und Methoden des SFB 933.