Universität Heidelberg Deutsche Forschungsgemeinschaft Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft
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Materiale Textkulturen
Materialität und Präsenz des Geschriebenen
in non-typographischen Gesellschaften
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Berichte

zu den Berichten

Von Eulen und Konsonanten – Besuch im Ägyptologischen Institut Heidelberg

Die Veranstaltungsreihe „Heidelberger Schriftstücke“ kommt am 13. Dezember 2018 zu ihrem Ende, das sie mit einer weiteren exklusiven Führung durch eine sonst nicht geöffnete Sammlung beschließt: Prof. Joachim Friedrich Quack, Direktor des Ägyptologischen Instituts, präsentiert der kleinen Runde in unmittelbarer Nähe bedeutende Objekte des ägyptischen Schriftsystems. Sein Gang durch die Sammlung führt ein in eine für die „Heidelberger Schriftstücke“ bisher unbekannte Welt der Verknüpfung von Schrift und Bild auf Artefakten in einer Sprache, von der heute niemand sicher sagen kann, wie sie gesprochen klingt. [mehr]

Wiege der Schrift – Die Uruk-Warka-Sammlung

Am 8. November 2018 zeigen Prof. Dr. Kai Lämmerhirt, Leiter der Uruk-Warka-Sammlung, und deren Kuratorin Kristina Sieckmeyer eine Auswahl der ältesten mesopotamischen Schriftstücke; es sind zugleich die ältesten Stücke, die im Rahmen der „Heidelberger Schriftstücke“ präsentiert werden. Etwa ab dem Jahreswechsel zu 2020 werden sie in einer Ausstellung zu sehen sein, zu der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reihe Heidelberger Schriftstücke einen Vorgeschmack erhalten. [mehr]

Götter und Moneten - Antike Numismatik in Heidelberg

Dr. Susanne Börner, Leiterin des Heidelberger Zentrums für antike Numismatik, das rund 5.000 numismatische Objekte zu seinen Schätzen zählt, und zwei ihrer Studenten führen durch die kleine Ausstellung „Die Götterwelt der Antike“, die zurzeit in der Zweigstelle der Universitätsbibliothek im Neuenheimer Feld zu sehen ist. Am Ende der Veranstaltung wird sogar eine Münze aus dem Römischen Reich durch die Hände der Teilnehmer und Teilnehmerinnen gehen. [mehr]

Veröffentlichungen

5300 Jahre Schrift

In 50 Beiträgen werden 50 Schriftträger vorgestellt, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser.

Der im Verlag das Wunderhorn erschienene Band behandelt u.a. Mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, altägyptische Totenbücher, klassisch-griechische Vasenmalereien, römische Tempelinschriften und Graffiti, mittelalterliche Prachtbibeln, Reliquienkästchen und Teufelspakte, Musikvideos, Street Art und Hypertext. Die Webseite zum Buch finden Sie hier.

 

Zielsetzung und Leitlinien

Der SFB 933 untersucht Dinge, auf denen etwas geschrieben steht: Säulen, Stelen, Portale, Grabsteine, Tontafeln, Tonscherben, Amulette, Rollen, Papyri, Pergamentcodices etc. Wie und unter welchen Bedingungen wurden diese hergestellt? In welchem räumlichen Arrangement befanden sie sich? Wer hatte Zugang zu ihnen? Was wurde mit ihnen gemacht bzw. welchen Handlungen wurden an ihnen vollzogen? Diese und andere Fragen stellen die beteiligten Forscherinnen und Forscher des SFB an die Artefakte.Weiterlesen

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Radiobeiträge

Markus Hilgert

Beitrag im Campus Report der Universität Heidelberg

Friederike Elias, Christian Vater (TP Ö)

Wikipediaeintrag statt Hausarbeit (Deutschlandfunk, Campus und Karriere)

Friederike Elias, Christian Vater (TP Ö)

Wikipedia: GLAM (Galleries, Libraries, Archives and Museums) in der Antikensammlung der Universität Heidelberg (SWR 2, Sendung vom 14.12.2017)

Carla Meyer-Schlenkrich (TP A06)

Geschichte des Papiers (Deutschlandfunk, Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Sendung vom 6.9.2018)

Veröffentlichungen

Publikationsreihe "Materiale Textkulturen"

Die Reihe Materiale Textkulturen ist das Publikationsorgan des Sonderforschungsbereichs 933. In der Reihe erscheinen Sammelbände und Monographien, die sich den Forschungs-schwerpunkten des SFB widmen, also die Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften erforschen.

Alle Bände der MTK-Reihe sind auch im open access abrufbar. Sie finden Die Bände hier bei DeGruyter

Zuletzt erschienen MTK 23:

 

Arbeitsplatz Wissenschaft

 

Themenfelder

Der SFB 933 organisiert seine interdisziplinäre Arbeit über Teilprojektgrenzen hinweg in Themenfeldern. Insgesamt beruhen sie auf der praxeologisch orientierten Artefaktanalyse, die auf der Untersuchung von Materialität, Topologie und Präsenz sowie der Rekonstruktion von Praxeographien aufbaut. Die Themenfelder liegen quer zu den Bereichen drei Bereichen A 'Sozialer Raum', B 'Soziale Felder' und C 'Reflexion (Metatexte)' und sind einerseits auf die Vergleichbarkeit verschiedener Zeiten und Räume hinsichtlich abgrenzbarer Felder sozialer Praxis gerichtet (kultisch-religiös, szientifisch-epistemisch, politisch-administrativ), andererseits dienen sie der thesenförmigen Verdichtung von Theorie und Methoden des SFB 933.