K. Sieckmeyer © Uruk-Warka-Sammlung, DAI Orient-Abteilung
Sonderforschungsbereich
Materiale Textkulturen
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Aktuelles

Tattoo-Fotowettbewerb – Gewinnerinnen stehen fest

 Die Gewinnerinnen des universitätsweiten Foto-Wettbewerbs „Das eigene Tattoo als Ausstellungsobjekt“ stehen fest. Im Oktober hatte das Teilprojekt Ö „Schrifttragende Artefakte in Neuen Medien“ des SFB 933 Angehörige der Universität mit einem Tattoo gesucht, das aus Schriftzeichen besteht oder Schriftzeichen enthält. Sie wurden aufgefordert, ein Foto ihres Tattoos einzureichen. Fotos und Hintergrundinformationen zu den Gewinner-Tattoos können Sie hier auf dem SFB-Blog einsehen.

Kooperation und Innovation im Speyerer Buchdruck – 37. MTK-Band erschienen

Mit dem bedeutenden mittelalterlichen Druckort Speyer, wo zwischen 1471 und 1500 vier unterschiedliche Druckereien tätig waren, beschäftigt sich ein neu erschienener Band der Reihe „Materiale Textkulturen“ des SFB. Die Studie mit dem Titel „Kooperation und Innovation im Speyerer Buchdruck des ausgehenden Mittelalters“ ist auf den Webseiten des De Gruyter Verlags im open access abrufbar.

Das eigene Tattoo als Ausstellungsobjekt

Mit einem Foto-Wettbewerb lädt der SFB alle Mitglieder der Universität ein, sich an der SFB-Abschlussausstellung zu beteiligen. Die Ausstellung im Universitätsmuseum präsentiert Fragestellungen und Ergebnisse des Forschungsverbundes mit verschiedenen schrifttragenden Objekten, darunter auch eine Tätowierung. Gesucht werden Uni-Angehörige mit einem Tattoo, das aus Schriftzeichen besteht oder Schriftzeichen enthält. Sie sind eingeladen, ein Foto davon (300 dpi/DIN A5) an emanuele.melcarne@uni-heidelberg.de zu senden (per E-Mail, WeTransfer oder heiBOX). Unter allen Beiträgen wird ein Tattoo-Foto ausgewählt, um es in der Ausstellung zu zeigen. Außerdem erhalten der*die Gewinner*in sowie die Zweit- und Drittplatzierten einen Büchergutschein. Einsendeschluss ist der 28. Oktober 2022.

Image, Text, Stone – SFB gibt 36. Band in MTK-Reihe heraus

Mit der Intermedialität von Bild und Text in der griechisch-römischen Skulptur beschäftigt sich ein neuer Band, der in der Reihe „Materiale Textkulturen“ des SFB erschienen ist. Herausgeber der englischsprachigen Edition mit dem Titel „Image, Text, Stone – Intermedial Perspectives on Graeco-Roman Sculpture“ sind Prof. Dr. Nikolaus Dietrich und Dr. Johannes Fouquet, die im Teilprojekt A10 „Schrift und Bild in der griechischen Plastik“ forschen. Ihre Arbeit schließt die traditionelle Kluft zwischen Archäologen, Epigraphikern und Philologen, die lange Zeit Statuen, materielle Inschriften und literarische Epigramme innerhalb der eng gesteckten Grenzen ihrer jeweiligen Disziplinen untersucht haben.

ZWEITER BAND IN KEMTE-REIHE ERSCHIENEN

Im Verlag Heidelberg University Publishing ist der zweite Band der KEMTE-Reihe (Kulturelles Erbe: Materialität – Text – Edition) erschienen. Herausgegeben von Christian Schneider (Universität Osnabrück), Peter Schmidt (Universität Hamburg), Jakub Šimek (Universitätsbibliothek Heidelberg) und Lisa Horstmann (Technische Universität Darmstadt) trägt er den Titel „Der ‚Welsche Gast‘ des Thomasin von Zerklaere: Neue Perspektiven auf eine alte Verhaltenslehre in Text und Bild“. Von 2011 bis 2019 leiteten und bearbeiteten die Herausgeber das Projekt Welscher Gast digital im Rahmen des Teilprojekts B06 am SFB. Der vorliegende Band versammelt Studien aus Kunst-, Literatur- und Musikwissenschaft zu den Quellen, der didaktischen Konzeption, der Bildüberlieferung und der Rezeption von Thomasins Werk. Er ist im open access hier abrufbar.

Blinde Flecken füllen – Im Gespräch mit Valerie Garver

Ein Proseminar über das Mittelalter war es, das den Ausschlag gab. Fasziniert von den Erzählungen über die „dunkle Epoche“ fragte die junge Studentin ihren Professor: „Was muss ich machen, um Ihren Beruf auszuüben?“. „Erst einmal Latein lernen“, lautete die Antwort. „Dann können Sie wiederkommen.“ Heute forscht und lehrt die US-Amerikanerin Valerie Garver an der Northern Illinois University zum Zeitalter des frühen Mittelalters und beschäftigt sich insbesondere mit Fragen zur Geschichte von Frauen, Geschlecht, Kindheit und Familie sowie mit der historischen und interdisziplinären Erforschung der materiellen Kultur. Im Wintersemester 2021/2022 verbrachte sie mehrere Monate als Gastwissenschaftlerin am SFB „Materiale Textkulturen“. Zum Interview mit der Wissenschaftlerin gelangen Sie hier.

The Materiality of Rulership and Administration

At the end of March, subprojects B09 (Bamboo and Wood as Writing Materials in Early China) and B10 (Rolls for the King) welcomed researchers – albeit virtually – to a two-day workshop: Keeping Record: The Materiality of Rulership and Administration in the Pre-Modern World (24–25 March 2022). Please click here for the workshop report by Abby Armstrong.

Themenfelder

Der SFB 933 organisiert seine interdisziplinäre Arbeit über Teilprojektgrenzen hinweg in Themenfeldern. Insgesamt beruhen sie auf der praxeologisch orientierten Artefaktanalyse, die auf der Untersuchung von Materialität, Topologie und Präsenz sowie der Rekonstruktion von Praxeographien aufbaut. Die Themenfelder liegen quer zu den Bereichen drei Bereichen A 'Sozialer Raum', B 'Soziale Felder' und C 'Reflexion (Metatexte)' und sind einerseits auf die Vergleichbarkeit verschiedener Zeiten und Räume hinsichtlich abgrenzbarer Felder sozialer Praxis gerichtet (kultisch-religiös, szientifisch-epistemisch, politisch-administrativ), andererseits dienen sie der thesenförmigen Verdichtung von Theorie und Methoden des SFB 933.

 

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Zielsetzung und Leitlinien

Der SFB 933 untersucht Dinge, auf denen etwas geschrieben steht: Säulen, Stelen, Portale, Grabsteine, Tontafeln, Tonscherben, Amulette, Rollen, Papyri, Pergamentcodices etc. Wie und unter welchen Bedingungen wurden diese hergestellt? In welchem räumlichen Arrangement befanden sie sich? Wer hatte Zugang zu ihnen? Was wurde mit ihnen gemacht bzw. welchen Handlungen wurden an ihnen vollzogen? Diese und andere Fragen stellen die beteiligten Forscherinnen und Forscher des SFB an die Artefakte.Weiterlesen

Publikationen

MTK-Reihe

Die MTK-Reihe „Materiale Textkulturen“ ist das Publikationsorgan des Sonderforschungsbereichs. In der Reihe erscheinen Sammelbände und Monographien, die sich den zentralen Forschungsschwerpunkten des SFB widmen, also die Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften erforschen. Alle Bände sind frei zugänglich und können hier eingesehen werden.

5300 Jahre Schrift

Der im Verlag das Wunderhorn erschienene Band stellt in 50 Beiträgen 50 Schriftträger vor, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser – darunter mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, römische Tempelinschriften, altägyptische Totenbücher oder auch Street Art und Hypertext. Die Webseite zum Buchfinden Sie hier.

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