Universität Heidelberg Deutsche Forschungsgemeinschaft Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft
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Materiale Textkulturen
Materialität und Präsenz des Geschriebenen
in non-typographischen Gesellschaften
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Berichte

zu den Berichten

DIE WILDNIS IN UND ZWISCHEN UNS – INZEST IN DER LITERATUR DES MITTELALTERS

Sarina Tschachtli, Wissenschaftlerin am SFB "Materiale Textkulturen", setzt sich im Rahmen ihres Habilitationsprojektes mit mittelalterlichen Erzählungen über Inzest auseinander. Nun ist ein Artikel von ihr zu diesem Thema in der neuen Ausgabe des Forschungsmagazins "Ruperto Carola" der Universität Heidelberg erschienen. Mehr: https://sfb933.hypotheses.org/1875

GESTANK DER GESCHICHTE – ZU BESUCH IN DER PAPIERMÜHLE BASEL

"Geschichte erfahrbar machen durch Hand anlegen" – das ist das Motto des Museums Basler Papiermühle. Anfang Dezember hatten sich acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer vom SFB organisierten Exkursion auf den Weg zur Papiermühle gemacht – nicht ahnend, dass ihre Geruchsnerven einem harten Test unterzogen werden würden. Mehr: https://sfb933.hypotheses.org/1683

VERRÄTSELUNG VON GESCHRIEBENEM – EIN WORKSHOP-BERICHT

Die Präsenz von Schrift ist zumeist mit dem Bestreben verbunden, Mitteilungen zu machen und zu kommunizieren. Es gibt aber auch Fälle, in denen dem Leser das Entschlüsseln der Botschaft bewusst erschwert wird. Bei einem zweitägigen Workshop des SFB tauschten sich Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Disziplinen, Zeiten und Kulturen zu dem Phänomen der "Verrätselung von Geschriebenem" aus. Mehr: https://sfb933.hypotheses.org/1631

Veröffentlichungen

5300 Jahre Schrift

In 50 Beiträgen werden 50 Schriftträger vorgestellt, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser.

Der im Verlag das Wunderhorn erschienene Band behandelt u.a. Mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, altägyptische Totenbücher, klassisch-griechische Vasenmalereien, römische Tempelinschriften und Graffiti, mittelalterliche Prachtbibeln, Reliquienkästchen und Teufelspakte, Musikvideos, Street Art und Hypertext. Die Webseite zum Buch finden Sie hier.

 

Zielsetzung und Leitlinien

Der SFB 933 untersucht Dinge, auf denen etwas geschrieben steht: Säulen, Stelen, Portale, Grabsteine, Tontafeln, Tonscherben, Amulette, Rollen, Papyri, Pergamentcodices etc. Wie und unter welchen Bedingungen wurden diese hergestellt? In welchem räumlichen Arrangement befanden sie sich? Wer hatte Zugang zu ihnen? Was wurde mit ihnen gemacht bzw. welchen Handlungen wurden an ihnen vollzogen? Diese und andere Fragen stellen die beteiligten Forscherinnen und Forscher des SFB an die Artefakte.Weiterlesen

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Radiobeiträge

Markus Hilgert

Beitrag im Campus Report der Universität Heidelberg

Friederike Elias, Christian Vater (TP Ö)

Wikipediaeintrag statt Hausarbeit (Deutschlandfunk, Campus und Karriere)

Friederike Elias, Christian Vater (TP Ö)

Wikipedia: GLAM (Galleries, Libraries, Archives and Museums) in der Antikensammlung der Universität Heidelberg (SWR 2, Sendung vom 14.12.2017)

Carla Meyer-Schlenkrich (TP A06)

Geschichte des Papiers (Deutschlandfunk, Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Sendung vom 6.9.2018)

Aktuelles

Neues Teilprojekt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Nachantrag auf ein weiteres Teilprojekt am SFB 933 "Materiale Textkulturen" bewilligt. Es handelt sich um das ägyptologische Teilprojekt B15 "Visuelle Gliederungsmittel ägyptischer Texte auf Papyrus", das von Carina Kühne-Wespi geleitet wird. Designierte Mitarbeiterin ist Sarah Braun. Informationen zu dem neuen Projekt finden Sie hier.

Neue Bände in MTK-Reihe erschienen

In der vom SFB herausgegebenen MTK-Reihe sind zwei neue Bände erschienen:

  • "Writing Beyond Pen and Parchment - Inscribed Objects in Medieval European Literature" (Hrsg. v. Ricarda Wagner / Christine Neufeld / Ludger Lieb)
  • "Antike Texte und ihre Materialität - Alltägliche Präsenz, mediale Semantik, literarische Reflexion" (Hrsg. v. Cornelia Ritter-Schmalz / Raphael Schwitter)

Alle Bände der MTK-Reihe sind im Open Access abrufbar. Sie finden die Bände hier bei DeGruyter.

Arbeitsplatz Wissenschaft

Themenfelder

Der SFB 933 organisiert seine interdisziplinäre Arbeit über Teilprojektgrenzen hinweg in Themenfeldern. Insgesamt beruhen sie auf der praxeologisch orientierten Artefaktanalyse, die auf der Untersuchung von Materialität, Topologie und Präsenz sowie der Rekonstruktion von Praxeographien aufbaut. Die Themenfelder liegen quer zu den Bereichen drei Bereichen A 'Sozialer Raum', B 'Soziale Felder' und C 'Reflexion (Metatexte)' und sind einerseits auf die Vergleichbarkeit verschiedener Zeiten und Räume hinsichtlich abgrenzbarer Felder sozialer Praxis gerichtet (kultisch-religiös, szientifisch-epistemisch, politisch-administrativ), andererseits dienen sie der thesenförmigen Verdichtung von Theorie und Methoden des SFB 933.