Universität Heidelberg Deutsche Forschungsgemeinschaft Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft
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Materiale Textkulturen
Materialität und Präsenz des Geschriebenen
in non-typographischen Gesellschaften
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Berichte

zu den Berichten

Blosse Spielerei oder nützliches Werkzeug? Forscher Diskutieren den Wert von Netzwerkanalysen

Wieso ist die Netzwerkanalyse in den historischen Geisteswissenschaften beständiger Kritik ausgesetzt? Aus welchen Gründen ist es für Forscherinnen und Forscher dieser Disziplinen so schwierig, sich mit der computergestützten Methode anzufreunden? Derlei Fragen um den Wert der Netzwerkanalyse standen im Zentrum der Tagung "Visualisierung als Provokation? Netzwerkanalysen in Mediävistik und Altertumswissenschaften". Mehr: https://sfb933.hypotheses.org/1211

Verborgene Bedeutungen – Sarina Tschachtli erforscht Kulturen anhand ihrer literarischen Zeugnisse

Bücherlesen als Ausbildung? Die Studienfachwahl fiel Sarina Tschachtli leicht: Deutsche und Englische Sprach- und Literaturwissenschaft sollte es sein. Die Faszination für das Geschriebene treibt die 33-Jährige bis heute an. Für sie wird es spannend, wo es für Freizeitleser aufhört: Wenn es an das Zerlegen eines Textes geht, die Suche nach verborgenen Bedeutungen, den Rückschlüssen, die ein Text über die Kultur zulässt, aus der er stammt. Mehr: https://sfb933.hypotheses.org/1184

Schrift am Grab als Fenster zu lang vergangenen Welten

Wie eine Gesellschaft mit ihren Toten umgeht, verrät viel über die Gesellschaft an sich. Grabinschriften aus lang vergangenen Kulturen und die sozialen Praktiken, in die sie eingebunden waren, stellen somit ein Fenster zum Verständnis dieser Kulturen dar. Stefan Ardeleanu und Jon Cosme Cubas Díaz vom Sonderforschungsbereich 933 "Materiale Textkulturen" berichten in der Serie "3-Minuten-Wissenschaft" über ihre Forschung zu Grabinschriften und Bestattungsbräuchen. Mehr: https://sfb933.hypotheses.org/1177

Veröffentlichungen

5300 Jahre Schrift

In 50 Beiträgen werden 50 Schriftträger vorgestellt, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser.

Der im Verlag das Wunderhorn erschienene Band behandelt u.a. Mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, altägyptische Totenbücher, klassisch-griechische Vasenmalereien, römische Tempelinschriften und Graffiti, mittelalterliche Prachtbibeln, Reliquienkästchen und Teufelspakte, Musikvideos, Street Art und Hypertext. Die Webseite zum Buch finden Sie hier.

 

Zielsetzung und Leitlinien

Der SFB 933 untersucht Dinge, auf denen etwas geschrieben steht: Säulen, Stelen, Portale, Grabsteine, Tontafeln, Tonscherben, Amulette, Rollen, Papyri, Pergamentcodices etc. Wie und unter welchen Bedingungen wurden diese hergestellt? In welchem räumlichen Arrangement befanden sie sich? Wer hatte Zugang zu ihnen? Was wurde mit ihnen gemacht bzw. welchen Handlungen wurden an ihnen vollzogen? Diese und andere Fragen stellen die beteiligten Forscherinnen und Forscher des SFB an die Artefakte.Weiterlesen

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Radiobeiträge

Markus Hilgert

Beitrag im Campus Report der Universität Heidelberg

Friederike Elias, Christian Vater (TP Ö)

Wikipediaeintrag statt Hausarbeit (Deutschlandfunk, Campus und Karriere)

Friederike Elias, Christian Vater (TP Ö)

Wikipedia: GLAM (Galleries, Libraries, Archives and Museums) in der Antikensammlung der Universität Heidelberg (SWR 2, Sendung vom 14.12.2017)

Carla Meyer-Schlenkrich (TP A06)

Geschichte des Papiers (Deutschlandfunk, Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Sendung vom 6.9.2018)

Aktuelles

Grund zu feiern– SFB "Materiale Textkulturen" geht in die dritte Runde

Wir sind dankbar für den Vertrauensbeweis durch die DFG und freuen uns, dass wir unsere inspirierende und erfolgreiche Forschung in den kommenden vier Jahren fortsetzen dürfen", so der SFB-Sprecher Prof. Dr. Ludger Lieb. Zum dritten Mal wird der Sonderforschungsbereich "Materiale Textkulturen" für eine Periode von vier Jahren durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.
Mehr: https://sfb933.hypotheses.org/1276

Alle Bände der MTK-Reihe sind auch im open access abrufbar. Sie finden Die Bände hier bei DeGruyter

Zuletzt erschienen MTK 23:

 

Arbeitsplatz Wissenschaft

 

Themenfelder

Der SFB 933 organisiert seine interdisziplinäre Arbeit über Teilprojektgrenzen hinweg in Themenfeldern. Insgesamt beruhen sie auf der praxeologisch orientierten Artefaktanalyse, die auf der Untersuchung von Materialität, Topologie und Präsenz sowie der Rekonstruktion von Praxeographien aufbaut. Die Themenfelder liegen quer zu den Bereichen drei Bereichen A 'Sozialer Raum', B 'Soziale Felder' und C 'Reflexion (Metatexte)' und sind einerseits auf die Vergleichbarkeit verschiedener Zeiten und Räume hinsichtlich abgrenzbarer Felder sozialer Praxis gerichtet (kultisch-religiös, szientifisch-epistemisch, politisch-administrativ), andererseits dienen sie der thesenförmigen Verdichtung von Theorie und Methoden des SFB 933.