Universität Heidelberg Deutsche Forschungsgemeinschaft Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft
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Materiale Textkulturen
Materialität und Präsenz des Geschriebenen
in non-typographischen Gesellschaften
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Heidelberger Schriftstücke

Sammlung und Forschung
Veranstaltungsreihe 2018

 

 

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Berichte

zu den Berichten

Götter und Moneten - Antike Numismatik in Heidelberg

Dr. Susanne Börner, Leiterin des Heidelberger Zentrums für antike Numismatik, das rund 5.000 numismatische Objekte zu seinen Schätzen zählt, und zwei ihrer Studenten führen durch die kleine Ausstellung „Die Götterwelt der Antike“, die zurzeit in der Zweigstelle der Universitätsbibliothek im Neuenheimer Feld zu sehen ist. Am Ende der Veranstaltung wird sogar eine Münze aus dem Römischen Reich durch die Hände der Teilnehmer und Teilnehmerinnen gehen. [mehr]

Anstalt und Ornament – Ein Besuch in der Sammlung Prinzhorn

Am Donnerstag, 13. September 2018 stellen der Sammlungsleiter Thomas Röske und der Literaturwissenschaftler Ludger Lieb fünf Archivstücke der Heidelberger Sammlung Prinzhorn vor. Rund fünfzehn schriftinteressierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen mit der Nasenspitze an die Exponate herangehen. [mehr]

Schrift im Stadtbild

Am 9. August 2018 hält die Reihe „Heidelberger Schriftstücke“ eine Besonderheit bereit: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben den Testlaufs für eine App, mit der man sich bei einem Spaziergang durch Heidelberg Forschung zu Materialität und Präsenz von Schrift erklären lassen kann. Die Soziologin Friederike Elias und ihre beiden Kolleginnen Jana Richter und Ria Würdemann wollen an Schrift im Stadtbild den Titel des Sonderforschungsbereiches 933 verständlich machen: „Materiale Textkulturen – Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften“. [mehr]

Lobdengau-Museum: Götterkult und Wegweiser im römischen Germanien

Am Donnerstag, den 12. Juli, machte die Reihe „Heidelberger Schriftstücken“ einen Ausflug nach Ladenburg. Im Lobdengau-Museum entziffern Museumsleiter Andreas Hensen und Althistoriker Christian Witschel römische Inschriften auf Stein aus einer der ältesten Städte Deutschlands. Die Erforschung von Inschriften (Epigraphik) gibt Aufschluss über lange vergangene politische, religiöse und kulturelle Strukturen. [mehr]

 

Aktuelle Stellenausschreibung

Die aktuellen Stellenausschreibungen finden Sie hier.

 

Veröffentlichungen

Die Magie der Schrift - Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 3/2016

Das vorliegende Sonderheft "Die
Magie der Schrift"
ist in Kooperation mit dem SFB 933 "Materiale Textkulturen" der Deutschen Forschungsgemeinschaft entstanden.

 

zum Blog des SFB933 auf hypotheses.org

 

Zielsetzung und Leitideen des Sonderforschungsbereichs

Der SFB 933 untersucht Dinge, auf denen etwas geschrieben steht: Säulen, Stelen, Portale, Grabsteine, Tontafeln, Tonscherben, Amulette, Rollen, Papyri, Pergamentcodices etc. Das Interesse richtet sich dabei auf die spezifische materiale Beschaffenheit und die dadurch evozierte Präsenz der beschrifteten Artefakte und des Geschriebenen selbst. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher stellen eine Vielzahl von Fragen an diese Artefakte: Wie und unter welchen Bedingungen wurden sie hergestellt? In welchem räumlichen Arrangement befanden sie sich? Wer hatte Zugang zu ihnen? Was wurde mit ihnen gemacht bzw. welchen Handlungen wurden an ihnen vollzogen? Welche Handlungen lösten sie aus? Der Leitgedanke ist, dass Schrift, Schriftträger und darauf bezogene Praktiken eine unlösbare wechselseitige Verbindung eingehen, deren Berücksichtigung für das Verständnis der überlieferten Texte und ihrer kulturellen Umgebung hohe Erklärungskraft besitzt.

Der SFB wählt seine Untersuchungsobjekte ausschließlich aus solchen Kulturen, in denen keine Verfahren der massenhaften Produktion von Geschriebenem verfügbar oder verbreitet waren oder sind.Weiterlesen

Radiobeiträge

Markus Hilgert

Beitrag im Campus Report der Universität Heidelberg

Friederike Elias, Christian Vater (TP Ö)

Wikipediaeintrag statt Hausarbeit (Deutschlandfunk, Campus und Karriere)

Friederike Elias, Christian Vater (TP Ö)

Wikipedia: GLAM (Galleries, Libraries, Archives and Museums) in der Antikensammlung der Universität Heidelberg (SWR 2, Sendung vom 14.12.2017)

Carla Meyer-Schlenkrich (TP A06)

Geschichte des Papiers (Deutschlandfunk, Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Sendung vom 6.9.2018)

Veröffentlichungen

5300 Jahre Schrift

In 50 Beiträgen werden 50 Schriftträger vorgestellt, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser.

Der im Verlag das Wunderhorn erschienene Band behandelt u.a. Mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, altägyptische Totenbücher, klassisch-griechische Vasenmalereien, römische Tempelinschriften und Graffiti, mittelalterliche Prachtbibeln, Reliquienkästchen und Teufelspakte, Musikvideos, Street Art und Hypertext. Die Webseite zum Buch finden Sie hier.

Publikationsreihe "Materiale Textkulturen"

Die Reihe Materiale Textkulturen ist das Publikationsorgan des Sonderforschungsbereichs 933. In der Reihe erscheinen Sammelbände und Monographien, die sich den Forschungs-schwerpunkten des SFB widmen, also die Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften erforschen.

Alle Bände der MTK-Reihe sind auch im open access abrufbar. Sie finden Die Bände hier bei DeGruyter

 

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Themenfelder

Der SFB 933 organisiert seine interdisziplinäre Arbeit über Teilprojektgrenzen hinweg in Themenfeldern. Insgesamt beruhen sie auf der praxeologisch orientierten Artefaktanalyse, die auf der Untersuchung von Materialität, Topologie und Präsenz sowie der Rekonstruktion von Praxeographien aufbaut. Die Themenfelder liegen quer zu den Bereichen drei Bereichen A 'Sozialer Raum', B 'Soziale Felder' und C 'Reflexion (Metatexte)' und sind einerseits auf die Vergleichbarkeit verschiedener Zeiten und Räume hinsichtlich abgrenzbarer Felder sozialer Praxis gerichtet (kultisch-religiös, szientifisch-epistemisch, politisch-administrativ), andererseits dienen sie der thesenförmigen Verdichtung von Theorie und Methoden des SFB 933.