Universität Heidelberg Deutsche Forschungsgemeinschaft Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Sonderforschungsbereich 933 der Deutschen Forschungsgemeinschaft
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Materiale Textkulturen
Materialität und Präsenz des Geschriebenen
in non-typographischen Gesellschaften
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Berichte

zu den Berichten

Praxis-Workshop Marmor. Ein Bericht in Bildern.

Vom 2. bis 9. April 2017 veranstaltete der SFB 933 gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) Istanbul einen praxisorientierten Workshop zum Thema „Materialität von Marmor als Schriftträger und seine Wiederverwendung als Spolie im städtischen Raum“. Text: Stephan Westphalen [mehr]

Interview with Michele Luigi Vescovi (09.06.2017): Bodies, Images, Inscriptions.

An interview with art historian Michele Luigi Vescovi from the University of Lincoln (UK), who was visiting the CRC 933 in the month of May, 2017. [mehr]

Ausstellung: Zerknitterte Pergamentstückchen, Palimpseste und Buchumschläge

Im Mainzer Dom- und Diözesanmuseum wurden von März bis Juni 2017 Zeugnisse früher Mainzer Schriftlichkeit ausgestellt. Neben großen Torinschriften und prachtvoll gearbeiteten Bibeln finden sich Blätter und Bücher, die deutliche Spuren unachtsamen Gebrauchs oder nachlässiger Aufbewahrung zeigen. Die Heidelberger Mittellateinerin Kirsten Wallenwein lässt bei ihrer Führung durch die Ausstellung gerade diese – auf den ersten Blick weniger kostbaren – Exponate in hellem Licht erstrahlen. [mehr]

Epigraphik griechischer Heiligtümer

Am 9. und 10. Mai 2017 fand an der Universität Münster ein Workshop statt, bei dem es um Inschriften in Heiligtümern der griechischen Antike ging. [mehr]

 

Aktuelle Stellenausschreibung

Die aktuellen Stellenausschreibungen finden Sie hier.

 

Veröffentlichungen

Die Magie der Schrift - Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 3/2016

Das vorliegende Sonderheft "Die
Magie der Schrift"
ist in Kooperation mit dem SFB 933 "Materiale Textkulturen" der Deutschen Forschungsgemeinschaft entstanden. 

 

 

 

zum Blog des SFB933 auf hypotheses.org

 

Zielsetzung und Leitideen des Sonderforschungsbereichs

Der SFB 933 untersucht Dinge, auf denen etwas geschrieben steht: Säulen, Stelen, Portale, Grabsteine, Tontafeln, Tonscherben, Amulette, Rollen, Papyri, Pergamentcodices etc. Das Interesse richtet sich dabei auf die spezifische materiale Beschaffenheit und die dadurch evozierte Präsenz der beschrifteten Artefakte und des Geschriebenen selbst. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher stellen eine Vielzahl von Fragen an diese Artefakte: Wie und unter welchen Bedingungen wurden sie hergestellt? In welchem räumlichen Arrangement befanden sie sich? Wer hatte Zugang zu ihnen? Was wurde mit ihnen gemacht bzw. welchen Handlungen wurden an ihnen vollzogen? Welche Handlungen lösten sie aus? Der Leitgedanke ist, dass Schrift, Schriftträger und darauf bezogene Praktiken eine unlösbare wechselseitige Verbindung eingehen, deren Berücksichtigung für das Verständnis der überlieferten Texte und ihrer kulturellen Umgebung hohe Erklärungskraft besitzt.

Der SFB wählt seine Untersuchungsobjekte ausschließlich aus solchen Kulturen, in denen keine Verfahren der massenhaften Produktion von Geschriebenem verfügbar oder verbreitet waren oder sind.Weiterlesen

Beitrag im Campus Report der Universität Heidelberg

 

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Veröffentlichungen

5300 Jahre Schrift

In 50 Beiträgen werden 50 Schriftträger vorgestellt, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser.

Der im Verlag das Wunderhorn erschienene Band behandelt u.a. Mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, altägyptische Totenbücher, klassisch-griechische Vasenmalereien, römische Tempelinschriften und Graffiti, mittelalterliche Prachtbibeln, Reliquienkästchen und Teufelspakte, Musikvideos, Street Art und Hypertext. Die Webseite zum Buch finden Sie hier.

Publikationsreihe "Materiale Textkulturen"

Die Reihe Materiale Textkulturen ist das Publikationsorgan des Sonderforschungs- bereichs 933. In der Reihe erscheinen Sammelbände und Monographien, die sich den Forschungs-schwerpunkten des SFB widmen, also die Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften erforschen.

Alle Bände der MTK-Reihe sind auch im open access abrufbar. Sie finden Die Bände hier bei DeGruyter

 

Arbeitsgruppen

In der zweiten Förderperiode des SFB 933 haben sich elf Arbeitsgruppen gebildet, die gemeinsame Anliegen mehrerer Projekte oder aber für alle relevante Kernthemen bearbeiten. Die Arbeitsgruppen setzen sich in der Regel aus Mitgliedern mehrerer Teilprojekte zusammen und verstärken so die interdisziplinären Synergien des Forschungsverbundes.

AG 1 Bild und Schrift

Im Fokus der Arbeitsgruppe soll das Verhältnis von „Bild und Schrift“ in Medien vortypographischer Gesellschaften stehen. [mehr...]

AG 2 Materiale Umbruchsituationen

Die Arbeitsgruppe hat es sich zum Ziel gesetzt „Materiale Umbruchsituationen“ in einer vergleichenden Perspektive an ausgesuchten Beispielen zu untersuchen. [mehr...]

AG 3 Form, Inhalt und Material

Die Arbeitsgruppe untersucht schrifttragende Artefakte hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen a) Textinhalt, b) physischer und nicht-physischer Form sowie c) Material. [mehr...]

AG 4 Materialität und Memoria

Der SFB hat sich in seiner ersten Förderperiode vor allem mit räumlichen Aspekten der Präsenz von Schrift beschäftigt. [mehr...]

AG 5 Schrift im Raum

Die Beschäftigung mit dem dreidimensionalen Raum, innerhalb dessen Menschen und Artefakte interagieren... [mehr...]

AG 6 Vernichtung von Geschriebenem

Ausmeißeln, Zerreißen, Verbrennen, Essen, Begraben, Auflösen, Abwischen, Schmelzen … – die Zerstörung von Schrift kann verschiedenste Formen annehmen und mindestens ebenso viele Funktionen erfüllen. [mehr...]

AG 7 Netzwerke

Ausgangspunkt der Arbeitsgruppe ist der zweite Punkt der »Zusammenfassung des Forschungsprogramms« im Fortsetzungsantrag. [mehr...]

AG 8 Sprechende Materialität

Die AG hat zum Ziel, den Begriff der ›Affordanz‹, …, für die besonderen Untersuchungsgegenstände unseres SFB zu schärfen und passgerecht zu machen. [mehr...]

AG 9 Episteme und Text

Die Arbeitsgruppe […] beschäftigt sich mit der Frage, welchen spezifischen Beitrag die Philologie als „theoretische Einstellung“ zur Materialitätsdebatte beitragen kann. [mehr...]

AG 10 Metatexte und Schrittragende Artefakte

Im Zentrum der Arbeitsgruppe steht die Frage nach der Beziehung zwischen erzählten Schriftartefakten (Metatexte) und realen Schriftartefakten. Drei Fragebereiche stehen dabei im Mittelpunkt: [mehr...]

AG 11 Vergesellschaftete Schriften

Die AG verfolgt das Ziel, die verschiedenen Arten vergesellschafteter Schriften auf ihre möglichen Bedingungen und gegenseitigen Auswirkungen hin zu überprüfen. [mehr...]