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Teilprojekte
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Service-Projekt zu Informationsmanagement und Informationsinfrastruktur

 
UP2

Integration von Text- und Forschungsdaten in neuen und nachhaltigen Publikationsformaten

 

aktuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Teilprojektleiterin Dr. Maria Effinger
akademischer Mitarbeiter Dr. Gustavo Fernandez Riva

 

 

 

Projektbeschreibung

Ziele

  • Entwicklung neuer Formen der digitalen Publikation bzw. Edition zu und von schrifttragenden Artefakten („Enhanced eBooks“)
  • Enge Integration langfristig gespeicherter Forschungsdaten (digitale Primärtexte bzw. Editionstexte, Bilder, Spezialaufnahmen, erschließende Metadaten, Messdaten) in wissenschaftliche Publikationen, dadurch gleichzeitig Erleichterung des Zugangs zu Forschungsdaten sowie Erhöhung ihrer Sichtbarkeit
  • Einsatz ontologiebasierter Datenhaltung als Grundlage für dynamische und kollaborative Publikationsformen

Arbeitsprogramm

  • Das Unterprojekt UP2 ist an der Universitätsbibliothek Heidelberg angesiedelt, die mit Heidelberg University Publishing (heiUP) einen Universitätsverlag und mit heidICON eine Bild- und Multimediadatenbank unterhält. Darüber hinaus betreut die Universitätsbibliothek zusammen mit dem Rechenzentrum mit heiDATA und heiARCHIVE ein Repositorum für die Speicherung und Veröffentlichung von Forschungsdaten sowie ein Langzeitarchivsystem.
  • Anhand von vier „Use Cases“ aus wissenschaftlichen Teilprojekten des SFB werden konkrete Bedarfe für Funktionalitäten in Enhanced eBooks identifiziert.
  • Auf Grundlage vorhandener Kompetenzen im Bereich der XML-Modellierung und -Verarbeitung (TEI, JATS/BITS) wird die Steuerungssoftware Heidelberg Monograph Publishing Tool (heiMPT) um weitere spezifische Funktionalitäten für Enhanced eBooks angereichert.
  • In Kooperation mit dem Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH) werden die Enhanced eBooks in der bei heiUP neu etablierten Publikationsreihe „Kulturelles Erbe: Materialität – Text – Edition“ (KEMTE) erscheinen.
  • Die Module für Bildannotation und Textedition des Heidelberger Digitalisierungssystems DWork werden im produktiven Einsatz für die vier ausgewählten Teilprojekte weiter ausgebaut und konsolidiert. In beiden Bereichen sollen ontologiebasierte Schemabildung und Datenhaltung verstärkt zum Einsatz kommen (v.a. konform zu CIDOC CRM).
  • Datenbestände zu schrifttragenden Artefakten der ausgewählten Use Cases werden (teils mithilfe der virtuellen Forschungsumgebung WissKI) als Linked Open Data modelliert, erfasst und publiziert. Die für diese Forschungsergebnisse anvisierten dynamischen Webpublikationen werden in der ontologiebasierten RDF-Datenhaltung eine stabile Grundlage haben.
     

Screenshot der Arbeit an einer OWL-Ontologie in der Software „TopBraid Composer“

Vier Use Cases

  • A01 UP4 „Epigramme in und an byzantinischen Bauwerken Konstantinopels. Schriftbild und Materialität (4.–14. Jh.)“
  • A02 „Antike Briefe als Kommunikationsmedium“
  • A08 „Reliquienauthentiken. Forschungen zu Materialität und Präsenz einer ‚ausgesparten‘ Sonderform früh- und hochmittelalterlicher Schriftlichkeit“
  • B06 „Welscher Gast digital“ (ehem.)

 

Teilprojekte der 3. Förderperiode

A01 A02 A03 A05 A06 A08 A09 A10 A11 A12 B01 B04 B09 B10 B13 B14 B15 C05 C07 C08 C09 C10 INF Ö2 Z

 

 

abgeschlossene Teilprojekte

A01 A03 A04 B02 B03 B06 B07 B11 B12 C01 C02 C03 C04 C06 IGK Ö1

 

 

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