AG 5 Schrift im Raum

Ansprechpartnerin: Kristina Krüger

Die Beschäftigung mit dem dreidimensionalen Raum, innerhalb dessen Menschen und Artefakte interagieren, ist für alle Teilprojekte maßgeblich und wurde bereits während der letzten Förderphase des SFB 933 vielfach untersucht. Ziel der AG 5 soll deswegen nicht sein, kulturwissenschaftliche topologische Konzepte aufzuarbeiten oder erneut Fragenkataloge für topologische Analysen zu definieren. Die Arbeitsgruppe möchte vielmehr – ausgehend von den eigenen Befunden – den Versuch unternehmen, eine mögliche Systematik von Schrift in räumlichen Konstellationen zu entwerfen, die sowohl reale als auch fiktive Arrangements berücksichtigt. Diese Systematik soll durch das fortlaufende Gespräch und die Diskussion von Fallbeispielen ergänzt und weiterentwickelt werden. Die Arbeitsgruppe setzt vor diesem Hintergrund kein verpflichtendes Lektüreprogramm voraus, sondern überlässt es den Teilnehmern, für ihre Arbeit förderliche theoretische Modellierungen (denkbar etwa zu sozialen Räumen, imaginären Geographien oder zur ANT) kritisch einzuführen sowie Quellentexte zu historischen Raumauffassungen zur Lektüre vorzuschlagen (Platon, Aristoteles, mittelalterliche Autoren).